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Geschichte und Entwicklung der edia.con

 

Stationen des Aufbaus einer tragfähigen Struktur

 

Bereits unmittelbar nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung Deutschlands gab es Überlegungen, wie evangelische Krankenhausarbeit in den neuen Bundesländern, hier besonders in Sachsen und Sachsen-Anhalt, unter den neuen Gegebenheiten zukunftsfähig gestaltet werden kann. Bis dahin zeichneten sich die Krankenhäuser mit meist geringen Bettenzahlen besonders durch ihre nahezu familiäre Atmosphäre aus. Unter den Gegebenheiten der neuen Krankenhausgesetzgebung war jedoch die Basis für eine wirtschaftliche Weiterführung der Arbeit in den Häusern zu schmal, im Gegenteil – dies hätte gar das sichere Aus bedeutet.

Die Vertreter der Gesellschafter der edia.con

Die Vertreter der Gesellschafter der edia.con

 

Im ersten Schritt kam es zu einer Kooperation mit der Diakoniefördergesellschaft Speyer/Dresden (DFG), die mit Rat und Tat zur Seite stand und den Weg für die Zusammenarbeit zwischen dem Ev.- Luth. Diakonissenkrankenhaus Leipzig, den Evangelisch-methodistischen Bethanien- Krankenhäusern in Chemnitz, Leipzig und Plauen sowie dem Diakonissenkrankenhaus Dessau ebnete.

 

1998 erfolgte dann die Gründung der Diakoniekliniken Leipzig gemeinnützige GmbH. Das war der Grundstein für das Miteinander des Ev.-Luth. Diakonissenhauses Leipzig und der Bethanien Krankenhaus Chemnitz gemeinnützige GmbH. Mit dem Einbringen des Evangelisch- methodistischen Krankenhauses Bethanien Leipzig im Jahr 2000 wurden 70 Prozent der Geschäftsanteile der Ev. Diakonissenkrankenhauses Leipzig gemeinnützige GmbH an die neue Gesellschaft übertragen.

 

Darauf folgte 2003 das Engagement in Dessau. Im Jahr 2006 wurde die Diakoniegesellschaft Mitteldeutschland gemeinnützige GmbH gegründet. Mit der Gründung dieser Gesellschaft übernahmen die Krankenhaus Bethanien gemeinnützige GmbH und das Diakonische Werk der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens das Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie Bethanien Hochweitzschen.

 

Um Management- und Organisationsberatungs- bzw. Serviceleistungen im Verbund gemeinsam und effizient bewältigen zu können, wurde die Managementund Servicegesellschaft für soziale Einrichtungen (MSG) ins Leben gerufen. Schritt für Schritt entwickelt sie sich zu einem anerkannten, leistungsfähigen Dienstleister, und das nicht nur für die Unternehmen der edia.con.

 

Der Verbund der edia.con bietet den beteiligten Unternehmen eine solide wirtschaftliche Basis. Das wiederum ist die Grundvoraussetzung dafür, dass die Häuser ihre Arbeit unter Nutzung modernster Technik und Verfahren und im Sinne der Patienten verrichten können. Mit der Übertragung der Geschäftsanteile der Tochtergesellschaften am 19.12.2008 wurde die edia.con Organträger aller mit ihr direkt und indirekt verbundenen Gesellschaften.